27. Oktober 2009

Wochenende auf Rügen

Am 3. und 4. Oktober haben wir einen Wochenend-Ausflug nach Rügen unternommen und auch das äußerst durchwachsene Wetter konnte mir den ersten Besuch auf Deutschlands größter Insel nicht vermießen. Die Unterkunft habe ich strategisch günstig in Mukran (nahe Sassnitz) gewählt, von wo aus man viele sehenswerte Orte gut erreichen kann. Das Hotel Staphel (2 Sterne) kann ich an dieser Stelle sehr empfehlen. Die Zimmer sind zwar einfach, aber sauber und geräumig und man bekommt ein sehr gutes Frühstück. Die folgenden Fotos geben einen ersten Eindruck was wir uns alles angesehen haben... angefangen von Prora, über den "Rasenden Roland", Sellin, Binz und Sassnitz bis zum Nationalpark Jassmund und Kap Arkona. Viele weitere Fotos findet Ihr dann wie immer in einem Album auf Flickr. Rügen selbst hat mir sehr gut gefallen und da es nicht so weit von Berlin entfernt ist, werden wir sicher mal wieder einen Abstecher dort hin machen. Das einzige was mir nicht gefallen hat, waren die Parkgebühren die überall kassiert werden. Mag sein, daß das in anderen Urlaubsorten auch so ist, aber ich mag das einfach nicht. Wenn man nicht unbedingt Wert darauf legt baden zu gehen, dann ist der Herbst eine sehr schöne Reisezeit. Zum einen sind dann nicht mehr so viele Leute auf Rügen und zum anderen passt das Herbstwetter mit Wind und Wellen sehr gut zu einem Ausflug ans Meer. Alles in allem war es ein erlebnisreiches Wochenende mit vielen schönen Fotos, und am Sonntag kam sogar noch die Sonne raus.

Rügen

Rügen

Rügen

Rügen

Rügen

Rügen
Fotos: © Ray Kippig

17. Oktober 2009

Fotowettbewerb der Stadt Chemnitz

Letzte Woche ging der Fotowettbewerb "Erzähl von Deiner Stadt - Bilder der Moderne" der Stadt Chemnitz zu Ende und ich finde das Ergebnis eher enttäuschend. Meine Kritik geht dabei nicht an die Fotografin, aber was hat die Jury nur geritten dieses Gewinnerfoto auszuwählen. Wenn man davon absieht, daß ein Foto mit der gleichen Bildidee vor einigen Wochen den Fotowettbewerb der Chemnitzer Stadtbibliothek gewonnen hat, kann doch eine Abrisslücke nicht das sein was man als erstes mit Chemnitz als "Stadt der Moderne" in Verbindung bringt. Das Bild ist komplett am Thema vorbei. Wenn man sich die anderen Bilder ansieht, so haben viele Fotografen versucht Chemnitz von der besten Seite zu zeigen, viele Bilder zeigen großstädtisches Flair, junge Leute und tolle Architektur. Gewonnen hat aber eine mit Graffiti bemalte Skulptur auf einem Dreckplatz wo mal ein Haus stand. Die Auswahl der Jury zeigt leider sehr deutlich wofür die Chemnitzer Stadtverwaltung und das Chemnitzer Stadtmarketing steht, denn scheinbar glaubt auch dort niemand an die positiven Dinge der Stadt. Aber wie wollen diese Leute die Stadt repräsentieren und nach vorn bringen?