21. Juli 2009

Kamakura und Nikko

Bevor wir zwei Tage Tokio besichtigt haben, haben wir noch zwei Ausflüge aufs Land gemacht, und zwar nach Kamakura und nach Nikko. Durch das perfekt ausgebaute Bahnnetz in Japan sind auch Ziele außerhalb der großen Städte leicht zu erreichen. Und da jeden Linie einen Namen hat und alles immer schön mit Farben gekennzeichnet ist, findet man sich auch gut zurecht. Wir haben uns vorher von Deutschland aus je einen Japan Railpass organisiert, mit dem wir alle Züge der größten Bahngesellschaft, inkl. der Shinkansen, nutzen können.

Kamakura war mal mehr oder weniger Hauptstadt von Japan, ist heute mit 173.000 Einwohnern aber eher klein und ein beliebtes Touristenziel. Grund dafür ist zum einen der Strand und zum anderen über 60 Tempel und Schreine. Besonders hervorzuheben ist dabei der Kotokuin Tempel mit der zweitgrößten (ca. 13m) Buddha Statue Japans. Da es sehr warm war an diesem Tag sind wir auch mal in den Pazifik gesprungen.
In Nikko (ca. 140km von Tokio) befindet sich mit dem Toshogu Schrein einer der schönsten Schreine Japans mit vielen Schnitzerein. Eine davon zeigt an einem Nebengebäude die drei Affen die nichts (Böses) sehen, hören und sagen. Der Ursprung dieses Bildes liegt also im Buddhistischen und die Bedeutung wurde in der westlichen Welt geändert. Sehr schön waren auch die Kegon-Wasserfälle (97m) und der Chuzenji-See im Nikko Nationalpark, welchen wir von Nikko aus über zahlreiche Serpentinen per Bus erreichen konnten. Dabei haben wir festgestellt, daß Bus fahren in Japan ziemlich teuer ist im Vergleich zur Bahn. Die Stadt Nikko selbst machte einen ziemlich verschlafenen Eindruck, Kontrastprogramm zu Tokio so zu sagen.

Für die restlichen Bilder aus Kamakura und Nikko bitte ins Album schauen.

Kamakura


Kamakura


Nikko


Nikko

Fotos 1 bis 3: © Ray Kippig, Foto 4: © Sylvia Kuske

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