23. Juli 2009

Tokyo und Yokohama

Nachdem wird die beiden Tagesausflüge nach Kamakura und Nikko auf Werktage gelegt hatten, damit es dort nicht so voll ist, haben wir die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Tokyo aus dem selben Grund auf das Wochenende gelegt. Allerdings macht das dann irgendwie in Tokyo doch keinen Unterschied. In der Woche sind es die Angestellten der Bürohäuser, welche die Züge, Bahnhöfe und Fußwege bevölkern und am Wochenende sind es die Besucher der Shopping-Center und Vergnügungsviertel. In Tokyo sind IMMER Menschenmassen unterwegs. Um genau zu sein gibt es seit 1943 eigentlich keine Stadt Tokyo mehr, sondern nur noch einen Ballungsraum mit 23 eigenständigen Kommunen. Diese kommen zusammen auf ca. 8.5 Millionen Einwohner. Die komplette Metropolregion, zu der auch weitere Millionenstädte wie Yokohama und Kawasaki gehören, kommt auf fast 35 Millionen Einwohner. Somit ist es nicht verwunderlich, daß es in Tokyo kein richtiges Zentrum gibt. Vielmehr haben sich die Zentren um die Bahnhöfe gebildet, wobei jedes dieser Zentren andere Zielgruppen anspricht. In Shibuya treffen sich vor allem junge Leute, in Ginza kann man teuer einkaufen, Roppongi ist vor allem das Zentrum für westliche Besucher, in Akihabara (Electric City) konzentrieren sich besonders Geschäfte für Unterhaltungselektronik und so weiter. Neben einigen dieser Brennpunkte haben wir uns den größten Tempel in Tokyo angesehen (Sensoji Tempel) sowie den Shinjuku Gyoen National Garden, einen der größten und schönsten Gärten in Tokyo, den 333m hohen Tokyo Tower, den Toyota Autosalon und den Ueno Park, einen der beliebtesten Parks wo wir zum ersten mal freilebende Schildkröten gesehen haben. Im Gegensatz zu anderen Städten lohnt es sich in Tokyo kaum herumzulaufen. Es ist besser, wenn man direkt mit der Bahn zu den Sehenswürdigkeiten fährt, da alles sehr weitläufig ist. Selbst scheinbar kurze Wege können in langen Wanderungen enden, da viel verbaut ist und man oft Umwege gehen muß. Und was uns auch noch aufgefallen ist, alte Bausubstanz hat in Japan, wenn es sich nicht gerade um einen Tempel oder Schrein handelt, keinen Wert. In Tsukuda auf der Insel Tsukishima findet man aber noch recht viele alte Gebäude.

Am Montag den 20.7. sind wir dann von Tokyo für eine Nacht nach Yokohama umgezogen. Dort hatten wir das Glück für nur 79 Euro ein Zimmer im 5-Sterne Hotel InterContinental Yokohama Grand zu ergattern. Wir hatten ein großes Zimmer in der 20. Etage mit Blick auf den Hafen, das war schon ein ziemlicher Kontrast zu dem kleinen Zimmer in Tokyo. Es lag in einem noch recht neuen Stadtteil Minatomarai, wo sich auch das höchste Gebäude Japans befindet, der 296m hohe Landmark Tower. Dieses Hochhaus und Chinatown sind auch die Hauptattraktionen von Yokohama. Aber auch die Uferpromenade kann sich sehen lassen.

Gerade aus diesen beiden Städten ist das aber natürlich nur eine minimale Auswahl an Bildern, laßt euch die vielen anderen Bilder in unserem Fotoalbum nicht entgehen!

Die ersten beiden Bilder wurden in Shibuya aufgenommen, das dritte zeigt den Sensoji Tempel in Asakusa, das vierte des alten Stadtteil Tsukuda (alles Tokio). Die beiden Nachtaufnahmen stammen aus Yokohama und das letzte Bild zeigt den Ausblick aus unserem Hotel in Yokohama.

Tokyo

Tokyo

Tokyo

Tokyo

Yokohama

Yokohama

Yokohama

Fotos: © Ray Kippig

21. Juli 2009

Kamakura und Nikko

Bevor wir zwei Tage Tokio besichtigt haben, haben wir noch zwei Ausflüge aufs Land gemacht, und zwar nach Kamakura und nach Nikko. Durch das perfekt ausgebaute Bahnnetz in Japan sind auch Ziele außerhalb der großen Städte leicht zu erreichen. Und da jeden Linie einen Namen hat und alles immer schön mit Farben gekennzeichnet ist, findet man sich auch gut zurecht. Wir haben uns vorher von Deutschland aus je einen Japan Railpass organisiert, mit dem wir alle Züge der größten Bahngesellschaft, inkl. der Shinkansen, nutzen können.

Kamakura war mal mehr oder weniger Hauptstadt von Japan, ist heute mit 173.000 Einwohnern aber eher klein und ein beliebtes Touristenziel. Grund dafür ist zum einen der Strand und zum anderen über 60 Tempel und Schreine. Besonders hervorzuheben ist dabei der Kotokuin Tempel mit der zweitgrößten (ca. 13m) Buddha Statue Japans. Da es sehr warm war an diesem Tag sind wir auch mal in den Pazifik gesprungen.
In Nikko (ca. 140km von Tokio) befindet sich mit dem Toshogu Schrein einer der schönsten Schreine Japans mit vielen Schnitzerein. Eine davon zeigt an einem Nebengebäude die drei Affen die nichts (Böses) sehen, hören und sagen. Der Ursprung dieses Bildes liegt also im Buddhistischen und die Bedeutung wurde in der westlichen Welt geändert. Sehr schön waren auch die Kegon-Wasserfälle (97m) und der Chuzenji-See im Nikko Nationalpark, welchen wir von Nikko aus über zahlreiche Serpentinen per Bus erreichen konnten. Dabei haben wir festgestellt, daß Bus fahren in Japan ziemlich teuer ist im Vergleich zur Bahn. Die Stadt Nikko selbst machte einen ziemlich verschlafenen Eindruck, Kontrastprogramm zu Tokio so zu sagen.

Für die restlichen Bilder aus Kamakura und Nikko bitte ins Album schauen.

Kamakura


Kamakura


Nikko


Nikko

Fotos 1 bis 3: © Ray Kippig, Foto 4: © Sylvia Kuske

17. Juli 2009

Willkommen in Tokyo

Am 15. Juli sind wir morgens in Tokyo gelandet. Schon auf dem Weg zum Hotel haben wir festgestellt, daß man sich hier ein wenig wie ein Analphabet vorkommt. Alles ist ausgeschildert und man hat trotzdem oft keine Ahnung wo man hin muß. Und dabei ist in Tokyo noch vieles in Englisch ausgeschildert. Weiter außerhalb sieht das schon ganz anders aus wie wir später festgestellt haben. Hier noch ein paar erste Eindrücke, einfach als Fakten zusammengestellt... Den bekannten guten Service und die Freundlichkeit der Japaner können wir uneingeschränkt bestätigen. Selbst für Nichtigkeiten wird sich tausend mal entschuldigt... Es ist richtig schwer ein Sushi-Restaurant zu finden (hat aber am Ende trotzdem geklappt, inkl. Förderband), meist gibt es nur Nudelgerichte... Es gibt so gut wie keine Papierkörbe auf den Straßen und trotzdem ist alles Blitzsauber... Obwohl man kaum irgendwo mit Kreditkarte bezahlen kann, ist es schwer an Bargeld zu kommen, denn es gibt nur wenige Geldautomaten... Die Sonne geht schon 19 Uhr unter.
Zum Abschluß noch ein paar Bilder aus dem Stadtteil Shinjuku in dem sich unser Hotel befindet. Weitere wie immer im Album.

Tokyo


Tokyo


Tokyo

Fotos: © Ray Kippig

14. Juli 2009

Urlaub 2009 - Es geht los...

Heute um 11:55 Uhr hob unser Flug in den Urlaub vom Flughafen Berlin-Tegel ab. Und nun will ich die kostenlose und zudem äußerst schnelle Internetverbindung am Flughafen Helsinki gleich nutzen um ein paar Bilder hochzuladen und den ersten kurzen Bericht zu schreiben. Ab heute werde ich versuchen so oft wie möglich ein paar Zeilen zu verfassen. Ergänzend zu der kleinen Auswahl an Bilern hier im Blog findet Ihr alle Bilder in einem Album auf Flickr. Der Flug mit Finnair nach Helsnki hat nur 1,5h gedauert, aber das ist natürlich nur der kleinste Teil der gesamten Strecke. Der Service an Bord war besser als letztes Jahr bei den Langstreckenflügen mit US Airways. Schön fand ich die Kamera am Bug des Flugzeuges, welche bei Start und Landung tolle Live-Bilder in den Innenraum liefert.

Airport Berlin Tegel


Airport Berlin Tegel

Fotos © Ray Kippig

3. Juli 2009

Kappler Straßenbahnfest 2009

In Chemnitzer Stadtteil Kappel befindet sich im ehemaligen Straßenbahnbetriebshof das Straßenbahnmuseum. Am 20. und 21. Juni 2009 fand dort das 7. Straßenbahnfest statt. Als ich am Sonntag Nachmittag das Fest besuchte hat es leider stark geregnet, weshalb die meisten Fotos in der Halle entstanden oder zumindest aus trockener Position. Ich habe für den Blog ein paar Fotos ausgewählt, der Rest ist in einem Album bei Flickr zusammengefasst.

Kappler Straßenbahnfest 2009


Kappler Straßenbahnfest


Kappler Straßenbahnfest


Kappler Straßenbahnfest 2009

Fotos: © Ray Kippig