24. Dezember 2009

16. Dezember 2009

Foto des Tages

In der Berliner U-Bahn läuft ein täglich wechselndes Fahrgastfernsehen mit aktuellen Nachrichten, Veranstaltungshinweisen u.s.w. namens Berliner Fenster. Unter anderem wird dort auch ein Foto des Tages gezeigt und nun ratet mal von wem das Foto des Tages am 16.12.2009 war...

Foto des Tages

Austria

Aufgenommen im Februar 2009 in Österreich. © Ray Kippig

5. Dezember 2009

Einsiedler Supercross in Chemnitz

Nun schon zum 7. mal fand am 27.11.09 der Einsiedler Supercross in der Chemnitz Arena statt und der Chemnitz-Blog Chosy hat hierfür Karten verlost. Und da ich ohnehin vor hatte an diesem Wochenende nach Chemnitz zu fahren habe ich einfach mal mitgespielt... wer hätte gedacht, daß ich auch noch gewinne.
Nachdem ich an der Kasse eine halbe Stunde warten mußte bis irgendeiner der planlosen Ticketverkäufer eine Email mit meinem Namen gefunden hatte, konnten zwei persönliche Premieren starten. Zum einen war ich das erste mal in der Chemnitz Arena und zum anderen war ich das erste mal bei einem Motocross-Rennen. Hierzu muß ich noch anmerken, daß ich eigentlich dachte beim Supercross wird nur mit Motorrädern wild durch die Gegend gesprungen, aber ich war dann doch angenehm überrascht, daß es sich um richtige Rennen auf einem Rundkurs durch die Halle handelte. Die Freestyle-Vorführung kam am Schluß als Highlight. In der Arena war auch eine tolle Stimmung und man hat gemerkt, daß Motorsport in der Region eine große Rolle spielt. Die Kamera durfte ich zum Glück mit rein nehmen und ich war auch nicht an meinen Tribünenplatz gebunden, sondern konnte mir immer gute Fotostandorte suchen. Da die Lichtverhältnisse natürlich nicht so optimal waren, entstanden die Bilder mit relativ hohen Iso-Zahlen, Sport-Modus oder 50mm Objektiv, je nach Motiv. Hier eine kleine Auswahl, den Rest findet Ihr in einem Flickr-Album. Danke nochmal an Chosy!

7. Einsiedler Supercross

7. Einsiedler Supercross

7. Einsiedler Supercross

7. Einsiedler Supercross

7. Einsiedler Supercross
Fotos: © Ray Kippig

9. November 2009

20 Jahre Mauerfall

Mit einer schönen Feier rund um das Brandenburger Tor wurde am Abend des 9. November 2009 das Fest der Freiheit zum 20jährigen Jubiläum des Falls der Berliner Mauer gefeiert. Trotz des Regens war kaum ein Platz vor einer der Videoleinwände zu finden. Viele Größen der Politik von damals und heute haben sich in Berlin blicken lassen und haben kurze Reden gehalten. Die Betonung liegt hier auf kurz, denn auch das hat dazu beigetragen, daß die Feier nicht so steif war. Höhepunkt waren sicher die Dominosteine, welche den Fall der Mauer symbolisieren sollten und das anschließende Feuerwerk. Hier ein paar erste Eindrücke, weitere Bilder findet Ihr auf Flickr.

Berlin

Berlin

Berlin

Berlin

Fotos: © Ray Kippig

27. Oktober 2009

Wochenende auf Rügen

Am 3. und 4. Oktober haben wir einen Wochenend-Ausflug nach Rügen unternommen und auch das äußerst durchwachsene Wetter konnte mir den ersten Besuch auf Deutschlands größter Insel nicht vermießen. Die Unterkunft habe ich strategisch günstig in Mukran (nahe Sassnitz) gewählt, von wo aus man viele sehenswerte Orte gut erreichen kann. Das Hotel Staphel (2 Sterne) kann ich an dieser Stelle sehr empfehlen. Die Zimmer sind zwar einfach, aber sauber und geräumig und man bekommt ein sehr gutes Frühstück. Die folgenden Fotos geben einen ersten Eindruck was wir uns alles angesehen haben... angefangen von Prora, über den "Rasenden Roland", Sellin, Binz und Sassnitz bis zum Nationalpark Jassmund und Kap Arkona. Viele weitere Fotos findet Ihr dann wie immer in einem Album auf Flickr. Rügen selbst hat mir sehr gut gefallen und da es nicht so weit von Berlin entfernt ist, werden wir sicher mal wieder einen Abstecher dort hin machen. Das einzige was mir nicht gefallen hat, waren die Parkgebühren die überall kassiert werden. Mag sein, daß das in anderen Urlaubsorten auch so ist, aber ich mag das einfach nicht. Wenn man nicht unbedingt Wert darauf legt baden zu gehen, dann ist der Herbst eine sehr schöne Reisezeit. Zum einen sind dann nicht mehr so viele Leute auf Rügen und zum anderen passt das Herbstwetter mit Wind und Wellen sehr gut zu einem Ausflug ans Meer. Alles in allem war es ein erlebnisreiches Wochenende mit vielen schönen Fotos, und am Sonntag kam sogar noch die Sonne raus.

Rügen

Rügen

Rügen

Rügen

Rügen

Rügen
Fotos: © Ray Kippig

17. Oktober 2009

Fotowettbewerb der Stadt Chemnitz

Letzte Woche ging der Fotowettbewerb "Erzähl von Deiner Stadt - Bilder der Moderne" der Stadt Chemnitz zu Ende und ich finde das Ergebnis eher enttäuschend. Meine Kritik geht dabei nicht an die Fotografin, aber was hat die Jury nur geritten dieses Gewinnerfoto auszuwählen. Wenn man davon absieht, daß ein Foto mit der gleichen Bildidee vor einigen Wochen den Fotowettbewerb der Chemnitzer Stadtbibliothek gewonnen hat, kann doch eine Abrisslücke nicht das sein was man als erstes mit Chemnitz als "Stadt der Moderne" in Verbindung bringt. Das Bild ist komplett am Thema vorbei. Wenn man sich die anderen Bilder ansieht, so haben viele Fotografen versucht Chemnitz von der besten Seite zu zeigen, viele Bilder zeigen großstädtisches Flair, junge Leute und tolle Architektur. Gewonnen hat aber eine mit Graffiti bemalte Skulptur auf einem Dreckplatz wo mal ein Haus stand. Die Auswahl der Jury zeigt leider sehr deutlich wofür die Chemnitzer Stadtverwaltung und das Chemnitzer Stadtmarketing steht, denn scheinbar glaubt auch dort niemand an die positiven Dinge der Stadt. Aber wie wollen diese Leute die Stadt repräsentieren und nach vorn bringen?

1. September 2009

Chemnitzer Stadtfest 2009

Ende August fand das jährliche Stadtfest in Chemnitz statt und ich habe die Gelegenheit genutzt ein wenig die Atmosphäre einzufangen. Einige der Bilder sind ganz nett, aber irgendwann muß ich mal bei Dunkelheit Fotos von einem solchen Event oder von einem Jahrmarkt machen. Nachts wirken die bunten Lampen der Fahrgeschäfte besser. Die Bilder entstanden alle mit dem 18-200mm Zoomobjektiv. den Rest der Bilder habe ich in ein Flickr-Album hochgeladen.

Chemnitz

Chemnitz
Fotos: © Ray Kippig

15. August 2009

Osaka, Kyoto, Himeji und Kobe

Nach unserer Wanderung auf den Mount Fuji haben wir uns am 24.07. auf den Weg nach Osaka gemacht und dieses mal war die Fahrt mit dem Shinkansen auch etwas länger. In Osaka brauchten wir am Automat für die U-Bahn Tickets nur kurz hilflos schauen, und schon wurde uns vom örtlichen Personal geholfen und wir bekamen auch gleich noch einen englischen U-Bahn-Plan und einen kleinen Stadtplan. Das Hotel war etwas anders als die bisherigen, da es sich mehr um ein Appartment-Hotel handelte. Das Zimmer war daher recht groß mit einer kleinen Küche und Balkon, aber es gab keinen Zimmerservice. Für vier Übernachtungen kann man damit aber leben.

In unserem Reiseführer stand, daß es in Osaka, außer der Burg, keine Sehenswürdigkeiten gibt. Aber Osaka ist durchaus eine sehenswerte Stadt. Die Burg selbst ist ein Nachbau aus Stahlbeton, das heißt außen auf alt gemacht und innen ein modernes Gebäude. Aber sowohl die Burganlage selbst als auch die Aussicht vom Hauptturm sind sehr schön. Herausragend war auch das Umeda Sky Building, ein Hochhaus mit zwei Türmen und einer dazwischenhängenden Aussichtsplattform (siehe Foto). Durch Zufall konnten wir an einem Abend das Tenjinmatsuri Festival miterleben. Bei diesem Fest fahren zahreiche Boote und Schiffe auf dem Fluß auf und ab und am Ufer sind unglaubliche Menschenmassen auf den Beinen. Highlight ist aber sicher das Feuerwerk, was alles in allem mehrere Stunden dauert und das Finale stellte alles in den Schatten was wir bisher an Feuerwerk gesehen hatten.

Von Osaka aus sind wir zwei Tage nach Kyoto gefahren, mit dem Shinkansen dauert das nur ca. 20 Minuten. Trotz der Größe gibt es in Kyoto sehr viele historische Gebäude und in diesem Fall sind es auch Wohn- und Geschäftshäuser, nicht nur Tempel und Schreine. Aber auch davon hat Kyoto unglaublich viele zu bieten, alles in allem sind es über 1500 Tempel, und wahrscheinlich fast nochmal so viele Schreine. Übrigens, Tempel sind die heiligen Stätten des Buddhismus, Schreine die heiligen Stätten des Shintoismus. Aus dieser riesigen Auswahl haben wir uns den Chion-in Tempel ausgesucht, welcher mit 24 m Höhe das größte Eingangstor aller Tempel in Japan hat, den Kiyomizudera Tempel, welcher am Berg auf 12m hohen Holzstelzen steht, den Ninnaji Tempel mit einem wundervollen Garten sowie den Kinkakuji Tempel mit einem vergoldeten Pavilion. Fast alle dieser Tempel stammen aus dem 17. Jahrhundert. Besonders gut gefallen hat uns auch der schlichte Steingarten im Ryoanji Tempel. Trotz der vielen Tempel und Gärten die wir besichtigt haben, war jeder einen Besuch wert, denn jeder hatte irgendeine sehenswerte Besonderheit.

Ein weiterer Tagesausflug führte uns nach Himeji. Die Hauptattraktion dieser vergleichsweise kleinen Stadt ist die Burg, welche zwischen 1601 und 1618 errichtet wurde. Sie ist aus einem Holzskelett errichtet, welches bisher alle Erdbeben gut überstanden hat und trotz der Zerstörung von Himeji im zweiten Weltkrieg, blieb die Burg damals fast unbeschädigt. Zur Besichtigung mußte man, wie in den Tempeln und Schreinen, die Schuhe ausziehen. Direkt neben der Burg befindet sich der in den 90er Jahren errichtete Koko-en Garten, ein weiterer wunderschöner, traditioneller Japanischer Garten.

Auf dem Rückweg haben wir einen Zwischenstop in Kobe eingelegt. Unser Reiseführer hat Kobe lediglich eine halbe Seite gewidmet, welcher hauptsächlich einen Hinweis zum Erdbeben im Jahre 1995 enthielt. Außer dem Erdbeben-Denkmal am Hafen, ist hiervon selbstverständlich nichts mehr zu sehen. Aber es gibt natürlich auffällig viele neue Gebäude. Generell ist das Hafengelände mit dem Port Tower, dem Maritime Museum und einem historischen Segelschiff sehr sehenswert, besonders bei Nacht. Sehr schön war auch eine Fahrt mit der Gondelbahn auf den Mount Rokko. Von dort kann man gut die schöne Lage von Kobe erkennen... vorn Meer, hinten Berge. Und der Blick über die Stadt ist wirklich atemberaubend. Die Gondeln kamen mir übrigens aus Österreich sehr bekannt vor, obwohl ich kein entsprechendes Schild entdecken konnte.

Am letzten Abend sind wir noch einmal nach Himeji gefahren. Ein ehemaliger Arbeitskollege aus Japan hatte uns in ein großartiges Sushi Restaurant eingeladen. Die Frische und Zubereitung des Fisches kann man mit dem Sushi in Deutschland in keinster Weise vergleichen und für Sake gilt das gleiche. Einen schöneren letzten Abend hätten wir nicht haben können.
Am nächsten Morgen ging es vom Kansai Airport in Osaka, über Helsinki, zurück nach Berlin. Ich habe so das Gefühl, daß wir nicht das letzte mal in Japan waren.

717 Fotos und 5 Videos später sind nun alle unsere Urlaubsbilder aus Japan hochgeladen. Hier ist der Link zum kompletten Album.

Shinkansen

Osaka

Kyoto

Kobe

Himeji

Himeji

Himeji

Fotos: © Ray Kippig

5. August 2009

Besteigung des Fuji-san

Nach unserem eintägigen Aufenthalt in Yokohama haben wir uns am 21.7. auf den Weg nach Fujinomya gemacht. Diese relativ kleine Stadt liegt südwestlich des Mount Fuji und sollte für drei Tage unser Basislager für die Besteigung des höchsten Berges in Japan darstellen. Das Fujikyo Hotel, wo wir ein Zimmer reserviert hatten, war zwar nicht gerade ein Nobelhotel, aber im großen und ganzen war es OK und vor allem lag es günstig direkt am Bahnhof. Nur wozu in einem Nichtraucher-Zimmer zwei Aschenbecher standen habe ich bis heute nicht verstanden. Abends haben wir uns im Supermarkt mit Proviant für unsere geplante Wanderung eingedeckt... Brot, Wurst, Käse, Schokoriegel, Getränke und eine Flasche Sauerstoff. Auf über 3000m soll die Luft ja schon mal dünn werden. Am nächsten Morgen sind wir mit dem Bus, welcher direkt am Bahnhof hielt, bis auf 2400m zur so genannten 5. Station gefahren und von da an geht es auf 3776m zu Fuß. Die Wanderwege waren gut ausgebaut und es waren auch relativ viele Leute unterwegs. Mit der Höhe wurde es deutlich kälter und so haben wir ab ca. 2800m auch Jacke, Mütze und Handschuhe gebraucht. Für die Kälte haben vor allem ein recht starker Wind und dichter Nebel gesorgt. Wir sind am ersten Tag bis auf 3400m (9. Station) gegangen und haben dafür ca. 6 Stunden gebraucht. Da wir ohnehin auf der Hütte übernachten wollten, haben wir uns für den Aufstieg viel Zeit gelassen. Auf der Hütte haben wir uns erstmal eine warme Nudelsuppe gegönnt, aber da wußten wir auch noch nicht, daß wir uns mit unseren Reserven an Bargeld verschätzt hatten. Die Übernachtung hätte 10000 Yen gekostet, aber wir hatten dann nur noch so ca. 9950 Yen. Der Chef hat sich dann mit 9000 Yen begnügt, was für eine kalte Schlafkoje aber immernoch ziemlich reichlich ist. Da Japaner den Sonnenaufgang vom Gipfel sehen wollen, ist um 2 Uhr wecken angesagt. Und so ging es nach einer kalten und unbequemen Übernachtung raus in die Dunkelheit und den Nebel. Zum Glück hatte der Wind deutlich nachgelassen, aber dafür fing es hin und wieder an zu regnen. Die Temperatur lag bei ca. 5°C. Für den restlichen Aufstieg haben wir uns einfach an eine größere Gruppe rangehängt und es war schon ein beeindruckendes Bild, wie die ganzen Leute im Zickzack den Berg hochklettern, da man ja nur die Lampen gesehen hat. Anstrengend waren die letzten 300 Höhenmeter nicht mehr, da es immer stop and go voranging. Auf dem Gipfel haben wir dann unser letztes Kleingeld in einen Tee investiert. Zu sehen war durch den Nebel leider nichts, weder ein Sonnenaufgang noch der Krater, und so haben wir uns wieder auf den Weg nach unten gemacht. Nach 4 Stunden waren wir wieder auf 2400m und sind mit dem Bus zurück gefahren. Der Fuji-san gilt ja als sehr schüchtern und somit haben wir den Berg in den 3 Tagen die wir dort waren nicht einmal zu Gesicht bekommen. Aber es ist schön mal oben gewesen zu sein und glücklicherweise haben wir uns auch nicht erkältet. Die 5 Liter Sauerstoff haben wir auch alle bekommen, aber es ist schwer zu sagen ob es etwas gebracht hat. Geschadet hat es aber sicher nicht.

Ach ja, der Berg heißt Mount Fuji oder Fuji-san, NICHT Fujiyama. Diese falsche Bezeichnung ist nur ein Übersetzungsfehler!
Einige weitere Bilder findet Ihr im Album, wenn auch wetterbedingt nicht so viele.

Fuji-san

Fuji-san

Fuji-san

Fuji-san

Fotos: © Ray Kippig

23. Juli 2009

Tokyo und Yokohama

Nachdem wird die beiden Tagesausflüge nach Kamakura und Nikko auf Werktage gelegt hatten, damit es dort nicht so voll ist, haben wir die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in Tokyo aus dem selben Grund auf das Wochenende gelegt. Allerdings macht das dann irgendwie in Tokyo doch keinen Unterschied. In der Woche sind es die Angestellten der Bürohäuser, welche die Züge, Bahnhöfe und Fußwege bevölkern und am Wochenende sind es die Besucher der Shopping-Center und Vergnügungsviertel. In Tokyo sind IMMER Menschenmassen unterwegs. Um genau zu sein gibt es seit 1943 eigentlich keine Stadt Tokyo mehr, sondern nur noch einen Ballungsraum mit 23 eigenständigen Kommunen. Diese kommen zusammen auf ca. 8.5 Millionen Einwohner. Die komplette Metropolregion, zu der auch weitere Millionenstädte wie Yokohama und Kawasaki gehören, kommt auf fast 35 Millionen Einwohner. Somit ist es nicht verwunderlich, daß es in Tokyo kein richtiges Zentrum gibt. Vielmehr haben sich die Zentren um die Bahnhöfe gebildet, wobei jedes dieser Zentren andere Zielgruppen anspricht. In Shibuya treffen sich vor allem junge Leute, in Ginza kann man teuer einkaufen, Roppongi ist vor allem das Zentrum für westliche Besucher, in Akihabara (Electric City) konzentrieren sich besonders Geschäfte für Unterhaltungselektronik und so weiter. Neben einigen dieser Brennpunkte haben wir uns den größten Tempel in Tokyo angesehen (Sensoji Tempel) sowie den Shinjuku Gyoen National Garden, einen der größten und schönsten Gärten in Tokyo, den 333m hohen Tokyo Tower, den Toyota Autosalon und den Ueno Park, einen der beliebtesten Parks wo wir zum ersten mal freilebende Schildkröten gesehen haben. Im Gegensatz zu anderen Städten lohnt es sich in Tokyo kaum herumzulaufen. Es ist besser, wenn man direkt mit der Bahn zu den Sehenswürdigkeiten fährt, da alles sehr weitläufig ist. Selbst scheinbar kurze Wege können in langen Wanderungen enden, da viel verbaut ist und man oft Umwege gehen muß. Und was uns auch noch aufgefallen ist, alte Bausubstanz hat in Japan, wenn es sich nicht gerade um einen Tempel oder Schrein handelt, keinen Wert. In Tsukuda auf der Insel Tsukishima findet man aber noch recht viele alte Gebäude.

Am Montag den 20.7. sind wir dann von Tokyo für eine Nacht nach Yokohama umgezogen. Dort hatten wir das Glück für nur 79 Euro ein Zimmer im 5-Sterne Hotel InterContinental Yokohama Grand zu ergattern. Wir hatten ein großes Zimmer in der 20. Etage mit Blick auf den Hafen, das war schon ein ziemlicher Kontrast zu dem kleinen Zimmer in Tokyo. Es lag in einem noch recht neuen Stadtteil Minatomarai, wo sich auch das höchste Gebäude Japans befindet, der 296m hohe Landmark Tower. Dieses Hochhaus und Chinatown sind auch die Hauptattraktionen von Yokohama. Aber auch die Uferpromenade kann sich sehen lassen.

Gerade aus diesen beiden Städten ist das aber natürlich nur eine minimale Auswahl an Bildern, laßt euch die vielen anderen Bilder in unserem Fotoalbum nicht entgehen!

Die ersten beiden Bilder wurden in Shibuya aufgenommen, das dritte zeigt den Sensoji Tempel in Asakusa, das vierte des alten Stadtteil Tsukuda (alles Tokio). Die beiden Nachtaufnahmen stammen aus Yokohama und das letzte Bild zeigt den Ausblick aus unserem Hotel in Yokohama.

Tokyo

Tokyo

Tokyo

Tokyo

Yokohama

Yokohama

Yokohama

Fotos: © Ray Kippig

21. Juli 2009

Kamakura und Nikko

Bevor wir zwei Tage Tokio besichtigt haben, haben wir noch zwei Ausflüge aufs Land gemacht, und zwar nach Kamakura und nach Nikko. Durch das perfekt ausgebaute Bahnnetz in Japan sind auch Ziele außerhalb der großen Städte leicht zu erreichen. Und da jeden Linie einen Namen hat und alles immer schön mit Farben gekennzeichnet ist, findet man sich auch gut zurecht. Wir haben uns vorher von Deutschland aus je einen Japan Railpass organisiert, mit dem wir alle Züge der größten Bahngesellschaft, inkl. der Shinkansen, nutzen können.

Kamakura war mal mehr oder weniger Hauptstadt von Japan, ist heute mit 173.000 Einwohnern aber eher klein und ein beliebtes Touristenziel. Grund dafür ist zum einen der Strand und zum anderen über 60 Tempel und Schreine. Besonders hervorzuheben ist dabei der Kotokuin Tempel mit der zweitgrößten (ca. 13m) Buddha Statue Japans. Da es sehr warm war an diesem Tag sind wir auch mal in den Pazifik gesprungen.
In Nikko (ca. 140km von Tokio) befindet sich mit dem Toshogu Schrein einer der schönsten Schreine Japans mit vielen Schnitzerein. Eine davon zeigt an einem Nebengebäude die drei Affen die nichts (Böses) sehen, hören und sagen. Der Ursprung dieses Bildes liegt also im Buddhistischen und die Bedeutung wurde in der westlichen Welt geändert. Sehr schön waren auch die Kegon-Wasserfälle (97m) und der Chuzenji-See im Nikko Nationalpark, welchen wir von Nikko aus über zahlreiche Serpentinen per Bus erreichen konnten. Dabei haben wir festgestellt, daß Bus fahren in Japan ziemlich teuer ist im Vergleich zur Bahn. Die Stadt Nikko selbst machte einen ziemlich verschlafenen Eindruck, Kontrastprogramm zu Tokio so zu sagen.

Für die restlichen Bilder aus Kamakura und Nikko bitte ins Album schauen.

Kamakura


Kamakura


Nikko


Nikko

Fotos 1 bis 3: © Ray Kippig, Foto 4: © Sylvia Kuske

17. Juli 2009

Willkommen in Tokyo

Am 15. Juli sind wir morgens in Tokyo gelandet. Schon auf dem Weg zum Hotel haben wir festgestellt, daß man sich hier ein wenig wie ein Analphabet vorkommt. Alles ist ausgeschildert und man hat trotzdem oft keine Ahnung wo man hin muß. Und dabei ist in Tokyo noch vieles in Englisch ausgeschildert. Weiter außerhalb sieht das schon ganz anders aus wie wir später festgestellt haben. Hier noch ein paar erste Eindrücke, einfach als Fakten zusammengestellt... Den bekannten guten Service und die Freundlichkeit der Japaner können wir uneingeschränkt bestätigen. Selbst für Nichtigkeiten wird sich tausend mal entschuldigt... Es ist richtig schwer ein Sushi-Restaurant zu finden (hat aber am Ende trotzdem geklappt, inkl. Förderband), meist gibt es nur Nudelgerichte... Es gibt so gut wie keine Papierkörbe auf den Straßen und trotzdem ist alles Blitzsauber... Obwohl man kaum irgendwo mit Kreditkarte bezahlen kann, ist es schwer an Bargeld zu kommen, denn es gibt nur wenige Geldautomaten... Die Sonne geht schon 19 Uhr unter.
Zum Abschluß noch ein paar Bilder aus dem Stadtteil Shinjuku in dem sich unser Hotel befindet. Weitere wie immer im Album.

Tokyo


Tokyo


Tokyo

Fotos: © Ray Kippig

14. Juli 2009

Urlaub 2009 - Es geht los...

Heute um 11:55 Uhr hob unser Flug in den Urlaub vom Flughafen Berlin-Tegel ab. Und nun will ich die kostenlose und zudem äußerst schnelle Internetverbindung am Flughafen Helsinki gleich nutzen um ein paar Bilder hochzuladen und den ersten kurzen Bericht zu schreiben. Ab heute werde ich versuchen so oft wie möglich ein paar Zeilen zu verfassen. Ergänzend zu der kleinen Auswahl an Bilern hier im Blog findet Ihr alle Bilder in einem Album auf Flickr. Der Flug mit Finnair nach Helsnki hat nur 1,5h gedauert, aber das ist natürlich nur der kleinste Teil der gesamten Strecke. Der Service an Bord war besser als letztes Jahr bei den Langstreckenflügen mit US Airways. Schön fand ich die Kamera am Bug des Flugzeuges, welche bei Start und Landung tolle Live-Bilder in den Innenraum liefert.

Airport Berlin Tegel


Airport Berlin Tegel

Fotos © Ray Kippig

3. Juli 2009

Kappler Straßenbahnfest 2009

In Chemnitzer Stadtteil Kappel befindet sich im ehemaligen Straßenbahnbetriebshof das Straßenbahnmuseum. Am 20. und 21. Juni 2009 fand dort das 7. Straßenbahnfest statt. Als ich am Sonntag Nachmittag das Fest besuchte hat es leider stark geregnet, weshalb die meisten Fotos in der Halle entstanden oder zumindest aus trockener Position. Ich habe für den Blog ein paar Fotos ausgewählt, der Rest ist in einem Album bei Flickr zusammengefasst.

Kappler Straßenbahnfest 2009


Kappler Straßenbahnfest


Kappler Straßenbahnfest


Kappler Straßenbahnfest 2009

Fotos: © Ray Kippig